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Buchtipps für Leser*innen
Buchtipps für Leser*innen

Lesetipps von Joke Colmsee

Heike Geißler

Michaela Kohlhaas

Als ich hörte, dass Heike Geißler – deren Essay Verzweiflungen mich im vergangenen Jahr über alle Maßen begeistert und berührt hat – einen Roman schreibt, der Michaela Kohlhaas heißen ...

Suhrkamp Verlag  |   253 Seiten  |   24.00 €

Yael Inokai

Die Auster

Schon die ersten Seiten des neuen Romans der Schweizer Autorin Yael Inokai haben mich begeistert. Dort untersuchen die Kriminalbeamt*innen den Tatort des ermordeten Geschäftsführers eines bekannten Kaufhauses. Seine ...

Hanser Verlag  |   224 Seiten  |   23.00 €
Lesetipp

Buchtipps von Rosita Meßmer

Yáng Shuāng-zǐ
Taiwan Travelogue
Nella Larsen
Seitenwechsel
Caro Claire Burke
Yesteryear

Georg Giesebrecht empfiehlt

Ben Lerner - Transkriptionen

Ein Mann fährt an seinen alten Studienort zurück, um seinen mittlerweile neunzigjährigen Mentor noch einmal zu interviewen. Doch kurz vor dem Treffen schrottet er sein Aufnahmegerät und hat keine Zeit mehr, ein neues zu besorgen. Das verheimlicht er aber dem Interviewpartner, obwohl: Was heißt hier Partner? Die klassische Frage-Antwort-Form eines Interviews scheitert schon an den sich immer ausschweifender gestaltenden Monologen des alten, großen Denkers – wer interviewt hier eigentlich wen? Und was macht der ehemalige Schüler danach tatsächlich aus den nur in das eigene Gedächtnis aufgenommenen Erinnerungen seines früheren Lehrers? Aber diese Situation ist eher wie ein Vorspann zur eigentlichen Geschichte, denn noch während dieses Gespräches, vor allem aber danach, nehmen skurrile, wundersame, berührende, erinnerungswürdige, schräge, schöne und weniger schöne Dinge ihren Lauf.

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Buchtipps von Susanne Schmid

Tina Bolg empfiehlt

Lesetipps von Ilaria Maccagno:

Susanne Schmid

Buchtipp von Jonas Wegerer

Lesetipps

Stefan Gärtner - Hotel Drei Jahreszeiten

Ein wenig Nostalgie muss erlaubt sein. Wobei, vielleicht sind die vielen kleinen Objekte und Dinge, die Stefan Gärtners Roman Hotel Drei Jahreszeiten ausstaffieren, gar nicht nostalgisch, sondern schlicht und einfach ein bisschen altmodisch.
Da ist einerseits der alte Mercedes, ein Auto mit eckig-kantigem BRD-Design und ohne TÜV, das der eigenbrötlerische Kramer von einem verstorbenen Onkel erbt. Andererseits ist da ein Brief, der vom Postboten falsch zugestellt wird, und der die Handlung des Buches ins Gleis setzt. Das Schreiben aus Lissabon landet nämlich bei Kramers Nachbarin Carla, einer – wie der Klappentext weiß – liebesschlingernden Buchhändlerin, ist jedoch eigentlich an den jungen Studenten Carlo adressiert, der ein paar Straßen weiter wohnt. Dieser Carlo hatte sich während eines Aufenthalts in Lissabon in ein Zimmermädchen verliebt, ohne dieses über diesen doch gewichtigen Tatbestand zu informieren, um dann, zurück in Hannover, dies mit einem Brief an das Hotel nachzuholen.

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Buchempfehlung von Laura Hofmann

Maria Reva - Ein Königreich für eine Schnecke

In einer Zeit, in der Käfig-Kämpfe vor dem Weißen Haus veranstaltet werden, erscheint es wenig skurril von einer Schneckenforscherin namens Jewa zu lesen, die mit einem Wohnmobil durch die Ukraine fährt, um aussterbende Arten zu retten. Zur Finanzierung dieses Unterfangens verkauft sie ihre Schönheit als „Katalog-Braut”, kidnappt mit zwei Aktivistinnen eine Horde Junggesellen, bahnt sich ihren Weg durch die Ukraine im Jahr 2022.
Im Original trägt der Roman den Titel Endling. Da dieser im Deutschen jedoch schon für den 2023 erschienen Roman von Jasmin Schreiber vergeben war, der etwas gewöhnungsbedürftige Titel: Ein Königreich für eine Schnecke. Die Verbindung ist keinesfalls Zufall, denn als Inspirationsquelle diente beiden der Artikel „Last of its kind” von Ed Young (weiterer Lesetipp!).

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Lesetipps von Jana Kling

Sharon Dodua Otoo
So, in etwa, ist es geschehen
Neige Sinno
La Realidad
Annika Reich/Mirjam Wittig (Hg.)
Wenn ich deine Worte lese, finde ich den Weg zurück nach Hause