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josfritz Buchhandlung Freiburg
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Lesung mit Live Zeichnen:  Karen Köhler und Bea Davies: Himmelwärts

6.- / 4.-

In einer sternenklaren Sommernacht funken Toni und ihre beste Freundin YumYum mit ihrem selbst gebastelten kosmischen Radio in den Himmel. Sie versuchen Kontakt zu Tonis verstorbener Mutter aufzunehmen. Toni hat große Vermissung, und Weltall-Expertin YumYum hat Experimentierlust. Bestens ausgerüstet – vor allem mit Snacks – erleben die beiden eine Nacht voller Überraschungen. Denn statt der Mutter antwortet Astronautin Zanna von einer Raumstation. Mit ihr philosophieren die beiden über Sehnsucht, Trost und das großartige Leben auf dem Planeten Erde.

Himmelwärts ist das erste Kinderbuch der vielseitigen Roman- und Theaterautorin Karen Köhler, mit umwerfend komischen Dialogen und zwei mitreißend klugen Mädchen. Begleitet wird die Lesung von Theatermusiker und Weltraumsound-Experte Tom Schneider und der Buchkünstlerin Bea Davies, die ihre Illustrationen live zeichnet und animiert. Mit Musik, unter Sternen.

Literaturhaus Freiburg
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Dichter dran: Am 1.3. um 10 Uhr findet eine Lesung für Schulklassen (Stufen 4, 5 und 6) im Literaturhaus statt. Information und Anmeldung: guede@literaturhaus-freiburg.de

Gefördert von der Volksbank Freiburg

Outside the box - Leinwandlesung und Performance:  Anke Feuchtenberger, Nino Bulling und Bär Kittelmann

15 | 10 Euro (Kombi-Ticket für beide Veranstaltungen)

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Sonja Eismann

Vorhang auf für drei Tage queer-feminis­tischer Comicsalon! Gemeinsam mit Co-Kuratorin Sonja Eismann, Mitgründerin des Missy Magazine und Comic-Expertin, bringen wir aktuelle Graphic Novels auf die Bühne.

Zum Auftakt um 19 Uhr präsentiert die vielfach ausgezeichnete Künstlerin Anke Feuchtenberger auf der großen Leinwand ihre Bildererzählung Genossin Kuckuck (Reprodukt, 2023), die zwischen Fantastik und Autofiktion changiert. Mit Sonja Eismann spricht sie über vertraute und fremde Welten, die sich durch neue Blickwinkel öffnen.

Um 20 Uhr erkunden Comic-Autor Nino Bulling und Soundkünstler Bär Kittelmann Klanglandschaften und fluide Erzählräume mit der Graphic Novel abfackeln (Edition Moderne, 2022), die nach trans*Identitäten und Liebe in Zeiten fundamentaler Veränderung fragt.

Outside the Box - Late Night Kino - 22 Uhr

Der erste Tag unseres Comicsalons mündet ins Late Night Kino: Der Dokumentarfilm No Straight Lines erzählt von der queeren Comic-Szene in den USA, vom Underground der 1970er Jahre bis zur Gegenwart (79 min., OV). Neben Einblicken in die persönlichen Geschichten queerer Künstler*innen wie Alison Bechdel oder Rupert Kinnard beleuchtet der Film gesellschaftspolitische Kontexte.

Literaturhaus Freiburg
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Heinrich Böll Stiftung Baden-Württemberg e.V.
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Gefördert durch den Innovationsfonds Kunst des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

Mitveranstaltet von: Stelle zur Gleichberechtigung der Frau, ILLU Freiburg e.V.

Outside the box - Leinwandlesung und Get-together:  Elizabeth Pich, Lina Ehrentraut und Marijpol

15 | 10 Euro (Kombi-Ticket für alle drei Veranstaltungen)

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Juliane Blank, Oliwia Hälterlein und Sonja Eismann

Der zweite Tag unseres queer-feministischen Comicsalons beginnt um 19 Uhr mit der Serie Fungirl der deutsch-amerikanischen Zeichnerin Elizabeth Pich. In Leinwandlesung und Gespräch mit der Literaturwissenschaftlerin Juliane Blank erzählt sie augenzwinkernd von den Missgeschicken einer unberechenbaren jungen Frau (Edition Moderne, 2024).

Um 20 Uhr präsentiert Illustrations- und Fashionkünstler*in Lina Ehrentraut Melek + ich (Edition Moderne, 2021), gekürt als bestes deutschsprachiges Comic-Debüt 2022, das facettenreich Identität und Selbstliebe, queere Körper und Sexualität bebildert. Das Gespräch moderiert die Kulturwissenschaftlerin und Autorin Oliwia Hälterlein.

Um 21 Uhr lädt die Hamburger Zeichnerin Marijpol in die liebevolle WG ihrer drei Hauptfiguren ein: Über die fantastische Graphic Novel Hort (Edition Moderne, 2022), über Freund*innenschaften und außergewöhnliche Körper spricht sie mit der Journalistin und Autorin Sonja Eismann.

Ab 22 Uhr laden wir alle Comic-Fans und Literaturhaus-Freund*innen zu Häppchen, Drinks und Beats ein.

Literaturhaus Freiburg
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Heinrich Böll Stiftung Baden-Württemberg e.V.
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Carl-Schurz-Haus-Freiburg / DAI e.V.
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Gefördert durch den Innovationsfonds Kunst des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

Mitveranstaltet von: Stelle zur Gleichberechtigung der Frau, ILLU Freiburg e.V.

Buchvorstellung und Gespräch:  Simon Schaupp: Stoffwechselpolitik

frei

Milo Probst

Wenn wir die ökologische Krise verstehen wollen, müssen wir die Arbeitswelt verstehen. Denn es ist die Arbeit, durch die Gesellschaften laut Karl Marx ihren Stoffwechsel mit der Natur vollziehen. Arbeitspolitik ist daher für Simon Schaupp stets auch Umweltpolitik – oder Stoffwechselpolitik. Dabei spielt die Natur selbst eine aktive Rolle: Je weiter ihre Nutzbarmachung vorangetrieben wird, desto drastischer wirkt sie auf die Arbeitswelt zurück.

Wie produktiv diese Perspektive ist, zeigt der Soziologe an einer Vielzahl historischer Beispiele: Ohne Moskitos sind weder Aufstieg noch Niedergang der Plantagenwirtschaft zu verstehen. Die Durchsetzung der Gewerkschaften wurde unter anderem durch die neuen Machthebel möglich, welche die materiellen Eigenschaften der Steinkohle den Beschäftigten an die Hand gaben. Und auch das Fließband wurde nicht zuletzt deshalb eingeführt, weil sich in frühen Schlachtfabriken infolge von Streiks verwesende Tierkadaver stauten. Soll die Erderwärmung zumindest verlangsamt werden, setzt dies für Schaupp eine Transformation der Arbeitswelt voraus: Wir müssen die Logik der expansiven Nutzbarmachung überwinden und die Autonomie der Natur ernst nehmen.

Simon Schaupp, geboren 1988, ist Oberassistent am Lehrstuhl für Sozialstrukturanalyse der Universität Basel. Seine 2021 erschienene Dissertation Technopoilitk von unten wurde mehrfach ausgezeichnet. Im Surhkamp Verlag gab er zuletzt zusammen mit Tanja Carstensen und Sebastian Sevignani den Band Theorien des digitalen Kapitalismus heraus.

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NACHHOLTERMIN - Lesung und Gespräch in der Reihe „Girl, Woman, Other“ -  Christina Clemm und Stefanie Lohaus: Stärker als Wut

9 | 6 €

Andrea Zimmermann

Seit mehr als 25 Jahren vertritt die Strafverteidigerin Christina Clemm Opfer geschlechtsspezifischer Gewalt vor Gericht – und sie ist wütend, weil in Deutschland jeden dritten Tag eine Frau von ihrem (Ex-)Partner umgebracht wird.
In Gegen Frauenhass führt sie durch die Spirale der Gewalt, die in tief verwurzelten, patriarchalen Strukturen ankert.
Im Literaturhaus spricht sie mit Stefanie Lohaus, Mitbegründerin des Missy Magazine und Co-Leiterin der Europäischen Akademie für Frauen in Politik und Wirtschaft Berlin, die in Stärker als Wut  fünf Jahrzehnte feministischer Bewegung in Deutschland beleuchtet.

Ein Abend über Macht und Ohnmacht, über Errungenschaften, Rückschläge und Perspektiven auf dem Weg zu einer geschlechtergerechten Gesellschaft. Das Gespräch moderiert Andrea Zimmermann (Amica e.V.).

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Heinrich Böll Stiftung Baden-Württemberg e.V.
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Radio Dreyeckland
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Feministische Geschichtswerkstatt Freiburg e.V.
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Mitveranstaltet von:

Amica e.V., Stelle zur Gleichberechtigung der Frau der Stadt Freiburg