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josfritz Buchhandlung Freiburg
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Adelheid Duvanel -  Fern von hier

9.-/ 6.-€

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Eine Meisterin der kleinen Form: Die radikale poetische Kraft ihrer Sprache macht Adelheid Duvanel zu einer der bedeutendsten Stimmen der Schweizer Literatur des 20. Jahrhunderts. Der Band Fern von hier (Limmat, 2021) versammelt erstmals ihre sämtlichen Erzählungen und wurde auf der aktuellen Hotlist der unabhängigen Verlage als „verlegerische Großtat" gefeiert.

Über Duvanels »Porträts von Menschen am Rand der Gesellschaft, einsame meistens, aber von einer unheimlichen Einmaligkeit« (Peter von Matt) spricht die Herausgeberin Elsbeth Dangel-Pelloquin mit ihrem Verleger Erwin Künzli.
Aus dem OEuvre der 1996 bei Basel verstorbenen Schriftstellerin und Malerin liest die Schauspielerin Renate Obermaier.

Präsentiert in der Literaturhaus-Reihe -Hommage an eine(n) Waghalsige(n)-, denn Fern von hier zählt zu unseren Herzensbüchern der Saison.

Mitveranstalter: Verein der Hotlist.

Copyright: Norma Hodel

Literaturhaus Freiburg
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8.-/ 5.-€

vorverkauf@josfritz.de

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Michael Koltan, Archiv Soziale Bewegungen

Karl Heinz Roth hat in seinem umfangreichen und glänzend recherchierten Buch Blinde Passagiere – Die Coronakrise und die Folgen, das Geschehen rund um die Pandemie aus einer globalen Perspektive heraus analysiert.

Covid 19 hat das Alltagsleben der Menschen durchdrungen, soziale Beziehungen verändert, die Medien beherrscht, das politische Establishment herausgefordert und zahlreiche wissenschaftliche Disziplinen auf die Probe gestellt. Der Mediziner und Historiker Karl Heinz Roth berichtet über die Vorgeschichte, die bis in die 2000er Jahre zurückreicht, analysiert die Ausbreitung und die Dynamik von Covid-19 und erörtert die Eigenschaften und Auswirkungen der Pandemie auf den Menschen. Er thematisiert die Gegenmaßnahmen, die dabei zutage getretenen Versäumnisse und die mentalen, politischen, sozialen und wirtschaftlichen Folgen der Lockdowns. Er weicht unbequemen Fragen nicht aus und möchte strittige Probleme klären und diskutieren.

Karl Heinz Roth, geboren 1942, promovierte in Medizin und Geschichtswissenschaft und war bis 1997 in einer hausärztlichen Gemeinschaftspraxis tätig. 1986 gründete er mit anderen die Stiftung für Sozialgeschichte des 20. Jahrhunderts und ist seither Vorstandsmitglied. Er hat zahlreiche Publikationen zur Arbeits-, Medizin-, Sozial-, Wirtschafts- und Wissenschaftsgeschichte des 20. und frühen 21. Jahrhunderts veröffentlicht.

Archiv soziale Bewegungen
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Lesung und Gespräch:  Gegenworte - Per Leo, Géraldine Schwarzer, Elke Gryglewski

9.-/ 6.-€

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Ende 2023 soll in Freiburg das Dokumentationszentrum Nationalsozialismus eröffnen. Vorab durchleuchtet die gemeinsame Gesprächsreihe „Gegenworte" Möglichkeitsräume eines Erinnerns für die Zukunft. Der Titel lehnt sich an Paul Celans Definition des Gedichts als „Gegenwort" an, das der historischen Schrecken eingedenk zugleich die Gegenrede, den Widerspruch in sich trägt.

Zum Auftakt liest Per Leo aus seinem Essayband Tränen ohne Trauer. Nach der Erinnerungskultur (Klett-Cotta, 2021), der einen Weg aus der routinierten Betroffenheit hin zu einem weltoffeneren Blick auf unsere Gegenwart als vielfältiges Einwanderungsland sucht. Ins Gespräch treten die deutsch-französische Journalistin und Dokumentarfilmerin Géraldine Schwarz (Die Gedächtnislosen, Secession, 2018) und die Leiterin der Gedenkstätte Bergen-Belsen sowie Geschäftsführerin der Stiftung niedersächsische Gedenkstätten Elke Gryglewski.
Durch den Abend führt mit Julia Wolrab die Leiterin des entstehenden NS-Dokumentationszentrums.

Mitveranstalter: Dokumentationszentrum Nationalsozialismus Freiburg

 

 

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frei

Andreas Baumer

Sie gehen für »die Freiheit« auf die Straße: Bei den Querdenken-Demonstrationen und Corona-Protesten laufen Impfgegner*innen neben QAnon-Anhänger*innen, Esoteriker*innen neben Rechtsextremen, die Peace-Fahne flattert neben der Reichsflagge. Dieses Miteinander kommt jedoch nicht zufällig zustande. Wer sich für den Schutz von Natur und Tieren einsetzt, vegane Ernährung und Alternativmedizin bevorzugt, seine Kinder auf Waldorfschulen schickt oder nach spiritueller Erfüllung sucht, muss nicht frei von rechtem Gedankengut und Verschwörungsfantasien sein.
Andreas Speit zeigt, dass in alternativen Milieus Werte und Vorstellungen kursieren, die alles andere als progressiv oder emanzipatorisch sind.

 

 

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Heinrich Böll Stiftung Baden-Württemberg e.V.
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Lesung und Gespräch mit Brigitte und Gerhard Brändle:  "Rettet die Kinder - ein anderer Blick auf das Lager Gurs"

frei

Drei Viertel der im Oktober 1940 nach Gurs verschleppten Erwachsenen überlebten die Nazi-Zeit nicht. Weitgehend unbekannt ist jedoch die Geschichte von Hilfe und Widerstand: Drei Viertel der über 560 deportierten Kinder und Jugendlichen wurden gerettet, darunter 25 aus dem Raum Freiburg. Ihre verschlungenen Lebenswege sind kaum erforscht. Mithilfe bisher unbekannter Bilder und Dokumente erzählen Brigitte und Gerhard Brändle ihre Geschichten und die ihrer Retter_innen. Die Erinnerung ist notwendig: Fast 82 Jahre später sind Kinder in Europa und weltweit auf der Flucht und benötigen dringend Hilfe.

Die Dokumentation Jüdische Kinder im Lager Gurs: Gerettete und ihre Retter*innen ist als PDF erhältlich unter: https://irg-baden.de/de/presse/kinderrettung-in-gurs.

Die Veranstaltung ist Teil der Reihe „Freiburg-Breisach-Gurs: Verortung der Deportationsgeschichte von Gurs 1940", einer Kooperation des Dokumentationszentrums Nationalsozialismus Freiburg mit dem Blauen Haus Breisach.

Die Lesung findet in Kooperation mit dem Literaturhaus Freiburg, der Buchhandlung jos fritz, VVN-BdA Freiburg, der Landeszentrale für politische Bildung Außenstelle Freiburg, der Egalitären Jüdischen Chawurah Gescher e. V., der Israelitischen Gemeinde Freiburg und Gegen Vergessen – Für Demokratie e. V., Sektion Südbaden statt.