»Das Leben sehen, die Welt sehen, merkwürdige Dinge sehen. Sehen und Freude am Sehen empfinden, sehen und staunen, sehen und dabei lernen.« So lautete – stark verkürzt – das Credo des legendären Magazins Life. Das Mittel dazu: die Fotografie, lange Strecken mit großformatigen Bildern, um die Dinge zu sehen, die tausende Meilen entfernt sind, die hinter Mauern verborgen sind, denen man sich nur unter Gefahr nähern kann.
Cheers will genau das. Dinge sehen, die sonst kein Mensch sieht. Weil sie sich der Außenwelt verschließen wie der Bau der neuen Bahnröhre durch den Gotthard, über die uns Bernd Schumachers Fotos staunen lassen. Oder aber Dinge sehen, die noch nie jemand sehen konnte, weil sie erst im Kopf des Fotografen entstehen – wie die Gletscherweiber von Christoph Düpper.
Dafür bildet Cheers die Plattform. Zwei Fotografen, zwei Bilderstrecken, zwei Interviews. Verbunden durch ein Essay, in der ersten Ausgabe, wie sollte es anders sein, über Wege des Sehens, diesmal zusammengetragen von Winni Rust. Und mit neuen Schriften von Volcano Type gestaltet.
Cheers ist ein Nonprofit-Magazin, entstanden aus einem Netzwerk von Fotografen und Designern, selbst kreiert, selbst finanziert und immer auf der Suche nach Gleichgesinnten. Nach Menschen, die es lieben, »die Werke von Menschen zu sehen – deren Gemälde, Türme und Entdeckungen.« Und dabei gern palästinensisches Bier trinken.
Dann macht es Cheers!
»Cheers folks« //
Christoph Düpper, Bernd Schumacher, Wolfgang Wick
Cheers – The Photographer's Magazine
www.cheers-magazine.com
Das Magazin ist bestellbar ab September 2010!
Cheers 01
The Photographer's Magazine
Preis: 10 €
